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    Das Wunsch- und Wahlrecht

    Egal ob Sie Privat- oder Kassenpatient sind, die Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand stellt allen Patienten eine Behandlung zur Verfügung.

    Um eine Bewilligung für eine Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme erhalten zu können, müssen die entsprechenden Antragsformulare beim Kostenträger des Versicherten ausgefüllt werden. Kostenträger können Krankenkassen, Beihilfestellen oder auch Rentenversicherungen sein.

    Die benötigten Formulare für die Antragsstellung erhalten Sie direkt bei Ihrer Krankenkasse oder Rentenversicherung.



    Was ist das Wunsch- & Wahlrecht? Wie können Sie bei Antragsablehnung Widerspruch einlegen?

    Im § 9 des SGB IX steht geschrieben, dass Versicherte mithilfe des Wunsch- und Wahlrechts ihre Klinik selbst bestimmen dürfen, wenn keine medizinischen Erfordernisse dagegensprechen. Außerdem muss die Wunschklinik eine Zertifizierung besitzen. Die ausgewählte Klinik muss vom Patienten im Antragsformular hinterlegt sein, damit diese bei der Auswahl berücksichtigt werden kann.

    Wenn das Wunsch- und Wahlrecht vom Versicherten nicht in Anspruch genommen wird, liegt die Entscheidung der Klinikauswahl nach speziellen Kriterien beim Kostenträger (Krankenkasse oder Rentenversicherung). Gefällt diese ausgewählte Klinik dem Versicherten nicht, kann dieser mithilfe einer nachvollziehbaren Begründung sich in eine andere Einrichtung einschreiben lassen.

    Kommt es zu einer Ablehnung des Reha-Antrags von Seiten der Krankenkasse oder Rentenversicherung, können Sie dagegen Widerspruch einlegen. Auch die Stellung eines neuen Antrags ist möglich.


    Tipps für die richtige Auswahl der Klinik

    • Frühzeitige Informationsbeschaffung über Ausstattung, Lage sowie Serviceleistungen der gewünschten Klinik
    • Zertifizierung und Qualitätsstandards des der Klinik vorher überprüfen

    Unsere Fachklinik verfügt über einen Versorgungsauftrag nach §111 sowie nach §111a und §24 des SGB V mit jeglichen Krankenkassen. Außerdem besitzen wir eine Zertifizierung nach den DIN EN ISO 9001: 2000 Richtlinien vom TÜV.



    Was können Sie tun, wenn Ihr Antrag auf Reha abgelehnt wurde?

    Nennt Ihre Krankenkasse oder Rentenversicherung medizinische Gründe, die zur Ablehnung des Antrages geführt haben, können Sie einen Neuantrag stellen. Stellen Sie dabei detailliert dar, warum Sie die Vorsorgemaßnahme benötigen. Wichtig hierbei ist, dass Sie keinen Wiederspruch gegen die Ablehnung einlegen.

    Probleme gibt es öfters bei der „Mutter-Kind-Kur“ oder „Vater-Kind-Kur“, da es sich dabei nicht um eine Rehabilitationsmaßnahme handelt, sondern um eine Vorsorgemaßnahme der gesetzlichen Krankenkassen nach § 23 (Kind) und § 24 (Erwachsene) des SGB V.

    Bei der Vorsorgemaßnahme handelt es sich um ein geringwertigeres Angebot zur Erkrankungsvermeidung als beim rehabilitativen Verfahren. Diese dauert in der Regel drei Wochen und kann nur alle vier Jahre beantragt werden.

     

    Zusatzantrag

    Nutzen Sie Ihr Wunsch- und Wahlrecht für die Johannesbad Fachklinik Klaus Störtebeker Ostseestrand!
    Dafür stellen wir Ihnen HIER den Zusatz zu Ihrem Antrag auf Rehabilitation zur Verfügung.